Suzanne Oertel

 

 

Dernière participation aux ateliers ouverts
2017

 

Techniques

  • Peinture

 

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frollein.schlenkerbein@gmail.com
www.susanne-oertel.com

 

     

    présent dans l'atelier

    106 - MOTOCO

    Présentation

    Am Anfang eines Bildes

    steht die unbestimmte Sehnsucht, neues Land zu betreten, Spuren zu ziehen, zu verwischen, zu spielen, zu experimentieren – mit allen Sinnen.

    Welche Farbe, welches Material zieht mich gerade an, was weckt meine Lust? Meine Lust, tätig zu werden, zu spielen? Wo finde – oder lege – ich eine Spur und welche verfolge ich?

    Der Beginn eines Bildes geht über den Akt der Zerstörung einer reinen weissen Fläche. Eine Herausforderung, eine Aufforderung, so aus dem Nichts heraus zu beginnen. Alles ist möglich und offen und frei. Unentschieden. Dann legt sich Schicht über Schicht. Strukturen bilden sich, bedingt durch die Beschaffenheit der verwendeten Materialien. Sie begegnen sich durch die Bewegung des Tuns. Manchmal ist es ein Sich- Verlieren im Detail. Das fällt dann heraus aus dem Zusammenhang, muss integriert oder wieder aufgegeben werden – oder die Umgebung, die unberührt blieb. Übermalen, wegkratzen, auswaschen… Auch innerhalb des Bildes muss es immer wieder den Neubeginn geben. Ein Umkreisen eines noch unbestimmten Themas. Bis es beginnt, sich „herauszuschälen“. Wie eine Melodie. Klänge und „Klangräume“ entstehen, Flächen spannen sich und werden zu Rhythmen.

    Welche Farben klingen zusammen? Welche Rhythmen? Was tritt in den hinteren Raum des Bildes, was kommt oder drängt nach vorne? Wo braucht es welche Form und wo muss diese wieder aufgelöst werden?

    Zwischenräume, zwischen Räumen und zwischenräumen.

    Irgendwann ist ein Punkt erreicht, an dem das, was ist, ausfliesst, die Bewegung ausschwingt, die Melodie verklingt. Etwas, das geworden ist und dennoch nicht „fertig“, vollkommen. Es lebt vielmehr von einer gewissen Unvollkommenheit – welche die Aufforderung – und der Anlass – zu einem nächsten Bild, einer nächsten Bewegung, ist.

     

    Parcours

    Geboren 1980 in Schwerin in Deutschland

    Lebt derzeit in Basel in der Schweiz

    Und arbeitet in Mulhouse in Frankreich

    Nach der Pflegeausbildung mehrmonatiger Arbeitsaufenthalt in einem tribalvillage in Westbengalen/Indien

    Anschliessend Studium der freien Malerei bei Denis Emmelin in Freiburg

    Fortbildung Neuer Tanz im TIP, Freiburg

    Mehrmonatige Studienreise durch Brasilien

    Seit 2010 tätig als freischaffende Künstlerin in Basel

    Seit 2013 Zusammenarbeit mit dem Faustquartett

    Ebenfalls in diesem Jahr Mitgliedschaft in der association motoco und Atelier in Mulhouse (motoco, DMC)

    Ausstellungen und Performances:

    2010 „in er wartung » Davidseck, Basel

    2011 „live music-live art » mit Peter Croton BauArt Basel

    2012 „ZwischenRäumen » Rahmenatelier Rauscher, Basel

    2013 „portes ouvertes » motoco, Mulhouse

    2014 „de fil en art » motoco, Mulhouse

    2013/2014 „FarbKlang »: Performancereihe mit dem Faustquartett

    – No1: « frühlingserwachen » Unternehemen Mitte, Basel

    – No2: „verklärte nacht » Ackermannshof, Basel

    – No3: „munchsonate » FAKT, Mulhouse

    – No4: „intime briefe » Unternehmen Mitte, Basel und motoco, Mulhouse

    – No5: „spiegel im spiegel » kernzone, Binningen